5 OnPage-SEO Tipps, die Deine Rankings boosten!

„Content is King?“  Bullshit!
„OnPage-optimized Content is King!“.

„Content is King“ ist ein zunehmend angeführtes Zitat, wenn es um Online Marketing, insbesondere um SEO, geht. Doch reicht es allein aus gut lesbare und informative Texte zu schreiben um bei Google für die Wunsch-Keywords zu ranken? Natürlich nicht! Warum, das verraten wir euch im Folgenden.

Google versteht die Inhalte einer Webseite zwar immer besser, wird aber nie 100% genau wissen, welche Kernaussage der Verfasser dabei trifft und ob der Leser wirklich zufrieden war. Google ist dabei nach wie vor auf viele weitere OnPage-Signale angewiesen, die als wichtige Ranking-Faktoren in den Google-Algorithmus und damit in die Verteilung in den SERPs, einfließen.

Wer nicht gezielt OnPage-Optimierung betreibt, hat es schwer!

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Von vielen OnPage-Faktoren wissen wir sicher, dass diese einen mehr oder weniger starken Einfluss auf den Google-Algorithmus haben. So ist die Keyword-Density (Keyword-Dichte) immer noch relevant, hat aber in den letzten Jahren deutlich an Gewichtung verloren, stark bedingt durch die Google-Updates vor einigen Jahren (s. Google Panda Update). Trotzdem wird eine Webseite viel schwerer ranken, wenn das entsprechende Keyword gar nicht oder viel seltener vorkommt als bei Mitbewerbern, vorausgesetzt es gibt hier keine weiteren Faktoren wie z. B. Backlinks.

Mit den nachfolgenden OnPage-Tipps erzielt unsere Agentur nicht nur für eigene Projekte, sondern auch für Kunden international hervorragende Ergebnisse im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung, teilweise sogar viel bessere als durch Content-Marketing Kampagnen bzw. Content-Seeding erreichten natürlichen Linkaufbau.

Tipp Nr. 1: Automatische Content-Aktualisierung

Dass Google aktuelle Inhalte belohnt liegt auf der Hand. Man braucht sich nur einmal News-Artikel zu einem konkreten Thema ansehen und wird schnell merken, dass regelmäßig aktualisierte Artikel besser ranken, nicht nur im Google-News Bereich, sondern auch in den allgemeinen organischen Suchtreffern. Was viele nicht wissen: Im November 2011 gab es das sogenannte „Google Freshness Update“ mit dem der Aktualität von Webseiten eine relativ hohe Gewichtung beigemessen wurde.

Wie also nun vollautomatisiert Inhalte aktualisieren?

Für WordPress-Nutzer gibt es hierfür ein tolles Plugin: Timed Content

Statt also eine Webseite, z. B. einen Blog-Beitrag (oder z. B. eine LandingPage mit einem längeren SEO-Text) komplett zu veröffentlichen, kann man bestimmte Abschnitte mit Hilfe des Plugins zu festgelegten Zeiten in der Zukunft automatisch veröffentlichen lassen. Somit sieht der Googlebot regelmäßig neuen Content hinzukommen. Erfahrungsgemäß genügt es zusätzlichen Content einige wenige Mal im Abstand von ein paar Wochen zu veröffentlichen, z. B. insgesamt über einen Zeitraum von sechs Monaten. Für alle, die kein WordPress nutzen, hilft ein einfacher PHP-Code um Inhalte zeitgesteuert auszuspielen, z. B.

<?php if(mktime() > mktime(0,0,0,07,21,2020)) { ?>
  Inhalt hier wird am 21.07.2020 veröffentlicht.
<?php } ?>

Tipp Nr. 2: Optimales Inhaltsverzeichnis

Klickbare Inhaltsverzeichnisse sind bei längeren Texten eine echte Hilfe. Nahezu jeder kennt es z. B. von Wikipedia, wo per Klick direkt auf einen weiter unten liegenden Textabschnitt gesprungen werden kann. Sind die klickbaren Inhaltsverzeichnisse korrekt implementiert, kann Google die Verlinkungen der Sprungmarken lesen und stellt diese in den Suchergebnissen als eigenständigen Link dar, die zu den entsprechenden Textabschnitten führen.

Worauf achten bei Inhaltsverzeichnissen?

  • Inhaltsverzeichnis gleich zu Beginn: Der unmittelbar sichtbare Bereich einer Webseite (above the fold) ist für Google besonders wichtig. Daher sollte das Inhaltsverzeichnis auch „above the fold“ platziert werden.
  • h2-Überschriften als Sprungziel: Erfahrungsgemäß bevorzugt Google h2-Überschriften. Das bedeutet, dass im eigentlichen Content die keywordrelevanten Überschriften als h2-Überschriften dargestellt werden sollten und das Inhaltsverzeichnis auf diese verlinken muss.
  • möglichst viele Longtail-Überschriften: Besonders hohe Chancen mit einem zusätzlichen Link in den SERPs zu erscheinen, hat man mit Sprungankern, die Longtails enthalten.

WordPress-Plugin für Inhaltsverzeichnisse

Für WordPress gibt es ein sehr empfehlenswertes und kostenloses Plugin, das aus Überschriften automatisch ein klickbares Inhaltsverzeichnis erstellt: Table of Contents Plus

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Tipp Nr. 3: Möglichst viele Fragen und Antworten

Im Jahr 2016 hat Google die „Answer Box“ eingeführt, die auf viele typische Fragen direkte Antworten, wie z. B. Definitionen, gibt. Zum einen greift Google hier auf eigens dafür bereitgestellte Datensätze zu (z. B. eingekaufte Daten wie Wetterdaten, strukturierte Daten etc.), zum anderen liest Google „normale Webseiten“ aus und zitiert diese mit zur Frage oder Anfrage passenden Textstellen gefolgt von einem Link zur Webseite. Wer bereits schon einige Male auf diese Answer-Box gestoßen ist, wird gemerkt haben, dass sie sehr akkurat ist.

Das zeigt uns: Google erkennt, ob eine Webseite eine Antwort auf eine Frage geben kann und falls ja, versucht Google den entsprechenden Textabschnitt darzustellen, sodass der Nutzer gar nicht erst die Quelle besuchen muss, sondern auf der Suchergebnisseite bleibt. Doch auch, wenn man es nicht in die Answer-Box schaffen sollte, Fragen und Antwort sind ein wichtiger Rankingfaktor, da diese einen enormen Mehrwert darstellen.

Daher sollte man möglichst viele Fragestellungen als Überschrift erstellen, gefolgt von prägnanten Antworten. Neben dem typischen „Was ist <Keyword>?“, sollten auch Fragen wie „Welche Vorteile hat <Keyword>?“ oder „Wie funktioniert <Keyword>?“ als Überschrift verwendet werden.

Tipp Nr. 4: Mehr strukturierte und Multimedia-Inhalte

Für Google ist es zunehmend wichtig dem Leser nutzerfreundliche Webseiten anzuzeigen, denn der Suchende soll möglichst schnell und bequem an sein Ziel kommen. Gut strukturierter Content ist hier genauso wichtig wie ein gut geschriebener bzw gut lesbarer Text. Viele Webmaster ergänzen ihre Artikel bereits um Überschriften und Bilder, doch die wenigsten greifen hier auf die volle Bandbreite an Content-Elementen zu, obwohl Google das besonders gern sieht.

Aufzählungen, Tabellen, Videos & Co

Gerade bei komplexeren Themen schaffen z. B. Aufzählungen und Tabellen zusätzliche Übersichtlichkeit. Ein gutes Beispiel sind Testberichte, wo mehrere Produkte miteinander verglichen werden müssen. Wenn schon Bilder für Google wichtig sind, dann sind Videos natürlich mindestens genauso wichtig. Google sieht all diese HTML- und Multimedia-Elemente als zusätzlichen Mehrwert und wir sind uns sicher, dass auch das ein wichtiger Rankingfaktor ist. Bei einigen Kunden konnten wir gerade mit zusätzlichen Tabellen und Checklisten (Aufzählungen), die übrigens zusätzlich als PDF zum Download angeboten wurden, deutliche Ranking-Verbesserungen erzielen.

Tipp Nr. 5: Automatische interne Verlinkungen (WordPress)

Zu den wichtigsten Rankingfaktoren gehören natürlich die Links. Doch viele vernachlässigen dabei völlig die interne Verlinkung und konzentrieren sich lediglich auf Backlinks. Dabei hat Google schon mehrmals bestätigt, dass eine gute interne Verlinkung ein wichtiger Rankingfaktor ist. Für WordPress-Seiten gibt es zwei sehr schöne Plugins, die genau das übernehmen.

YARPP – Yet Another Related Posts Plugin

YARPP ermöglicht es zu einem Beitrag passende bzw. ähnliche Beiträge anzuzeigen, typischerweise am Ende des Beitrags. Dabei bietet das Plugin viele Einstellungsmöglichkeiten, so lässt sich beispielsweise angeben, welche Bereiche eines Beitrags überhaupt als Faktor in die Relevanz eingehen sollen (z. B. Überschrift, Tags, Text). Aus SEO-Sicht ist das natürlich optimal, denn hat man genügend Beiträge, können dem Leser ergänzende Inhalte anzeigt werden, wie es z. B. auch bei Newsportalen oder bei Wikipedia der Fall ist.

SEO Smart Links

SEO Smart Links ermöglicht es zum einen selbst Keywords zu definieren, die dann automatisch eine Verlinkung zu einer vorgegebenen Unterseite erhalten und zum anderen vollautomatisch mit Hilfe des Titels einer Seite oder eines Beitrags zu verlinken, wenn dieser Titel irgendwo in einem Artikel exakt so vorkommt.

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3 Kommentare zu “5 OnPage-SEO Tipps, die Deine Rankings boosten!

  1. Thies - Juli 24, 2018 6:53

    Bis auf die internen Links war mir alles neu, werde ich gleich mal alles umsetzen. Sehr informativer Beitrag, vielen Dank.

  2. omar schuri - Juli 27, 2018 1:04

    sehr gute Tips. das mit automatischen content ist ja ein geiler hack, darauf muss man erst mal kommen.

  3. P. - September 11, 2018 10:52

    Super Artikel mit klasse Tipps, vielen Dank dafür! Leider wurde das Plugin „Table of Contents Plus“ offenbar vor 3 Jahren zuletzt aktualisiert und mit der aktuellen WordPress-Version noch nicht getestet. Das ist mir als Technik-Laie zu riskant. ;-( habt ihr dazu evtl. eine alternative Plugin-Empfehlung?

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